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Bevölkerungsvorausberechnung

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Tabellen

1.5.1Bevölkerungsvorausberechnung
(LEP-Gebietskategorien, Regierungsbezirke, Regionen) - Excel XLSX (15 KB) - Pdf PDF (378 KB)
 
1.5.2Bevölkerungsvorausberechnung - Altersstruktur
(LEP-Gebietskategorien, Regierungsbezirke, Regionen) - Excel XLSX (18 KB) - Pdf PDF (412 KB)
 
Grafik 1.5.1 Bevoelkerungsvorausberechnung - Zeitreihe (LEP-Gebietskategorien)
Karte 1.5.1 Bevoelkerungsvorausberechnung - aktuell (Regionen)

 

Datenstand: Dezember 2021

Nach der Bevölkerungsvorausberechnung des Bayerischen Landesamts für Statistik wird die bayerische Bevölkerung von 2020 bis 2040 um ca. 3,9 % zunehmen. Im Verdichtungsraum ist ein Anstieg von 5,0 %, im ländlichen Raum ein Anstieg von 3,1 % und im Raum mit besonderem Handlungsbedarf (RmbH) ein Rückgang von 0,3 % zu erwarten. Dieser Rückgang wird auf einen hohen Sterbefallüberschuss zurückzuführen sein (‑ 9,4 % bei den natürlichen Bevölkerungsbewegungen), während sich die Wanderungsbewegungen auch im RmbH positiv entwickeln werden (+ 9,2 %).

Das Durchschnittsalter wird bis 2040 bayernweit um 1,5 Jahre auf 45,5 Jahre ansteigen. Die durchschnittlich jüngste Bevölkerung wird es nach wie vor im Verdichtungsraum geben (Anstieg um 1,1 auf 44,2 Jahre). Für den ländlichen Raum wird ein Anstieg um 1,8 auf 46,5 Jahre und im RmbH ein Anstieg um 1,8 auf 47,1 Jahre prognostiziert.

Für 12 Regionen wird bis 2040 eine Bevölkerungszunahme und für sechs Regionen ein Bevölkerungsrückgang vorausberechnet. Den stärksten Zuwachs soll mit 8,9 % die Region Landshut erhalten. Es folgen die Regionen Ingolstadt (+ 8,2 %), München (+ 7,7 %) und Augsburg (+ 6,5 %). Die stärksten Rückgänge werden für die Regionen Oberfranken-Ost (- 5,6 %) und Main-Rhön (- 3,0 %) erwartet. Das Durchschnittsalter wird sich 2040 der Vorausberechnung zufolge zwischen 43,5 Jahren (Region München) und 47,7 Jahren (Region Main-Rhön) bewegen.

Die prognostizierten Bevölkerungszuwächse sind fast ausschließlich auf Wanderungsbewegungen zurückzuführen, einzig für die Region München wird außerdem ein Geburtenüberschuss erwartet.