Logo der Bayerischen Landesentwicklung

Bruttoinlandsprodukt

Zum Download "Begriffliche Erläuterungen zu den Tabellen, Grafiken und Karten" gelangen Sie hier!

Tabellen

3.1.1Bruttoinlandsprodukt - Zeitreihe
(LEP-Gebietskategorien, Regionen) - Excel XLSX (23 KB) - Pdf PDF (270 KB)
 
3.1.2Bruttoinlandsprodukt - Zeitreihe, Index
(LEP-Gebietskategorien, Regionen) - Excel XLSX (21 KB) - Pdf PDF (434 KB)
 
3.1.3Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen - Zeitreihe
(LEP-Gebietskategorien, Regionen) - Excel XLSX (24 KB) - Pdf PDF (269 KB)
 
3.1.4

Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen - Zeitreihe, Index
(LEP-Gebietskategorien, Regionen) - Excel XLSX (25 KB) - Pdf PDF (435 KB)

 
3.1.5Bruttoinlandsprodukt je Einwohner - Zeitreihe
(LEP-Gebietskategorien, Regionen) - Excel XLSX (23 KB) - Pdf PDF (269 KB)
 
3.1.6Bruttoinlandsprodukt je Einwohner - Zeitreihe, Index
(LEP-Gebietskategorien, Regionen) - Excel XLSX (24 KB) - Pdf PDF (436 KB)
 
Grafik 3.1.1 Bruttoinlandsprodukt - Zeitreihe (LEP-Gebietskategorien)
Karte 3.1.1 Bruttoinlandsprodukt 2018 nach Regionen

 

Datenstand: Juli 2021

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) misst die gesamte Produktion von Waren und Dienstleistungen im Inland nach Abzug der Vorleistungen und stellt demzufolge einen gesamtwirtschaftlichen Produktionsindikator dar, der die in einer bestimmten Periode erbrachte wirtschaftliche Gesamtleistung zum Ausdruck bringt. Die Bewertung erfolgt zu Marktpreisen (d.h. inklusive Produktions- und Importabgaben, exklusive Subventionen). Aufgrund nicht verfügbarer regionaler Preisindexwerte sind alle Beträge in jeweiligen Preisen angegeben.

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik wurden die Kreisergebnisse für die Berichtsjahre von 2015 bis 2018 überarbeitet, das Jahr 2019 wurde erstmals berechnet.

Das bayerische BIP lag 2019 insgesamt bei rund 636 Milliarden Euro und somit um 2,9 % höher als im Vorjahr und 48,6 % höher als im Jahr 2009. Im Verdichtungsraum war ein Anstieg von 3,3 % (langfristig + 50,1 %), im ländlichen Raum um 2,4 % (langfristig + 46,6 %) und im RmbH um 2,1 % (langfristig + 43,0 %) zu verzeichnen. Bei den Regionen hatte im Vergleich zum Jahr 2009 Ingolstadt mit 88,9 % den stärksten Zuwachs, gefolgt von Donau-Iller (+ 50,7 %) und München (+ 49,7 %). Die geringsten Zuwächse verzeichneten die Regionen Bayerischer Untermain mit + 34,4 % und Oberfranken-Ost mit + 36,2 %. Im Vergleich zum Vorjahr stieg das BIP ebenfalls in der Region Ingolstadt mit 4,1 % am stärksten, gefolgt von Oberland und München (jeweils + 3,9 %). Ein leichter Rückgang des BIP gegenüber 2018 wurde für die Region Main-Rhön (- 0,5 %) ermittelt.

Das BIP je Erwerbstätigen (Arbeitsproduktivität) lag 2019 in Bayern bei 82.321 Euro und somit um 1,9 % höher als im Vorjahr. Im Verdichtungsraum war ein Anstieg von 2,2 %, im Ländlichen Raum um 1,5 % und im RmbH um 1,3 % zu verzeichnen. Bei den Regionen hatte Ingolstadt mit 3,3 % den stärksten Zuwachs, gefolgt von Oberland (+ 2,5 %) und Würzburg (+ 2,4 %). Einen Rückgang verzeichnete auch hier nur die Region Main-Rhön (- 0,9 %).

Das BIP je Einwohner (Wirtschaftskraft) lag 2019 in Bayern bei 48.564 Euro und somit um 2,4 % höher als im Vorjahr. Im Verdichtungsraum war ein Anstieg von 2,6 %, im Ländlichen Raum um 2,0 % und im RmbH um 1,9 % zu verzeichnen.