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Bruttoinlandsprodukt

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Tabellen

3.1.1Bruttoinlandsprodukt - Zeitreihe
(LEP-Gebietskategorien, Regionen) - Excel XLSX (23 KB) - Pdf PDF (270 KB)
 
3.1.2Bruttoinlandsprodukt - Zeitreihe, Index
(LEP-Gebietskategorien, Regionen) - Excel XLSX (24 KB) - Pdf PDF (435 KB)
 
3.1.3Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen - Zeitreihe
(LEP-Gebietskategorien, Regionen) - Excel XLSX (24 KB) - Pdf PDF (268 KB)
 
3.1.4

Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen - Zeitreihe, Index
(LEP-Gebietskategorien, Regionen) - Excel XLSX (25 KB) - Pdf PDF (435 KB)

 
3.1.5Bruttoinlandsprodukt je Einwohner - Zeitreihe
(LEP-Gebietskategorien, Regionen) - Excel XLSX (24 KB) - Pdf PDF (269 KB)
 
3.1.6Bruttoinlandsprodukt je Einwohner - Zeitreihe, Index
(LEP-Gebietskategorien, Regionen) - Excel XLSX (25 KB) - Pdf PDF (437 KB)
 
Grafik 3.1.1 Bruttoinlandsprodukt - Zeitreihe (LEP-Gebietskategorien)
Karte 3.1.1 Bruttoinlandsprodukt 2015 nach Regionen

 

Datenstand: November 2020

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) misst die gesamte Produktion von Waren und Dienstleistungen im Inland nach Abzug der Vorleistungen und stellt demzufolge einen gesamtwirtschaftlichen Produktionsindikator dar, der die in einer bestimmten Periode erbrachte wirtschaftliche Gesamtleistung zum Ausdruck bringt. Die Bewertung erfolgt zu Marktpreisen (d.h. inklusive Produktions- und Importabgaben, exklusive Subventionen). Aufgrund nicht verfügbarer regionaler Preisindexwerte sind alle Beträge in jeweiligen Preisen angegeben.

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit fand im Jahr 2019 in Deutschland – wie in den meisten Mitgliedstaaten der Europäischen Union – eine umfassende Revision der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR) einschließlich der Erwerbstätigenrechnung (ETR) statt. Um Brüche in den Zeitreihen zu vermeiden und den Datennutzern weiterhin methodisch konsistente Zeitreihen zur Verfügung zu stellen, wurden die Ergebnisse bis 1991 zurück neu berechnet.

Das bayerische BIP lag 2018 insgesamt bei rund 617 Milliarden Euro und somit um 2,5 % höher als im Vorjahr und 41,1 % höher als im Jahr 2008. Im Verdichtungsraum war ein Anstieg von 2,2 % (langfristig + 41,4 %), im ländlichen Raum um 2,8 % (langfristig + 40,8 %) und im RmbH um 3,7 % (langfristig + 37,5 %) zu verzeichnen. Bei den Regionen hatte im Vergleich zum Jahr 2008 Ingolstadt mit 80,9 % den stärksten Zuwachs, gefolgt von Regensburg und Oberfranken-West (je + 42,1 %). Die geringsten Zuwächse verzeichneten die Regionen Bayerischer Untermain mit + 26,9 % und Würzburg mit + 34,4 %. Im Vergleich zum Vorjahr stieg das BIP in der Region Oberpfalz-Nord mit 4,9 % am stärksten, gefolgt von Donau-Wald (+ 4,8 %) und Oberland (+ 4,7 %). Ein leichter Rückgang des BIP gegenüber 2018 wurde für die Regionen Landshut (- 1,6 %) und Ingolstadt (- 1,4 %) ermittelt.

Das BIP je Erwerbstätigen (Arbeitsproduktivität) lag 2018 in Bayern bei 80.609 Euro und somit um 0,8 % höher als im Vorjahr. Im Verdichtungsraum war ein Anstieg von 0,4 %, im Ländlichen Raum um 1,3 % und im RmbH um 2,3 % zu verzeichnen. Bei den Regionen hatte Oberpfalz-Nord mit 3,6 % den stärksten Zuwachs, gefolgt von Donau-Wald (+ 3,3 %) und Oberland (+ 3,0 %). Einen Rückgang verzeichneten hier ebenfalls die Regionen Ingolstadt (- 2,9 %) und Landshut (- 2,8 %) sowie Regensburg (- 0,9 %) und München (- 0,7 %).

Das BIP je Einwohner (Wirtschaftskraft) lag 2018 in Bayern bei 47.302 Euro und somit um 1,9 % höher als im Vorjahr. Im Verdichtungsraum war ein Anstieg von 1,6 %, im Ländlichen Raum um 2,3 % und im RmbH ebenfalls um 3,3 % zu verzeichnen.