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Terminhinweise Flächensparen

04. Dezember 2020, Online,
Wohnen ist mehr als ein Dach über dem Kopf – Generationenübergreifendes Wohnen und neue Wohnformen in den Quartieren

Zielgruppe: Fach- und Leitungskräfte aus Kommunen, Wohnungswirtschaft, Sozialwirtschaft, freier Wohlfahrtspflege und Stiftungen

„Wohnen“ beinhaltet mehr als nur die Wohnung. Nicht nur die Versorgung mit Wohnraum, sondern auch Wohnformen und eine wohnortnahe soziale Infrastruktur (Wohnumfeld) rücken in den Vordergrund zukunftsorientierter Wohnungspolitik. Generationenübergreifendes und gemeinschaftliches Wohnen erfordert ganzheitliche und nachhaltige Konzepte zur Gestaltung von Lebensräumen. Es stärkt das Miteinander der verschiedenen Generationen und schließt neue Wohnangebote ein, die eine Unterstützung von Menschen mit Hilfe- und Pflegebedarf ermöglichen. Um nicht nur Insellösungen zu schaffen, sondern nachhaltige und übergreifende Entwicklungen zu initiieren, braucht es kooperative Vorgehensweisen. Wie kann generationenübergreifendes Wohnen befördert werden?

Die Fachtagung zeigt auf, wie eine integrierte und nachhaltige regionale oder lokale Wohnungspolitik gestaltet werden muss und welche Maßnahmen für eine weitere Stärkung und Verstetigung des generationenübergreifenden und gemeinschaftlichen Wohnens erforderlich sind. Anhand der Ergebnisse aus dem Bundesmodellprogramm „Gemeinschaftlich Wohnen, selbstbestimmt leben“ und der Empfehlungen des Deutschen Vereins zum generationengerechten Wohnen werden Herausforderungen und Perspektiven für generationengerechte Wohnformen diskutiert und Wege zur Umsetzung aufgezeigt.

Veranstalter: Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.

Teilnahmegebühr: 47 Euro (Mitglieder), 59 Euro (Nichtmitglieder)

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19. Januar 2021, Online,
2. Statuskonferenz der BMBF-Fördermaßnahme „Ressourceneffiziente Stadtquartiere für die Zukunft (RES:Z)“

Steigende Bevölkerungszahlen in Städten erfordern neue Konzepte und einen sorgsamen und effizienten Umgang mit (Wohn-, Nutz-, Erholungs-) Flächen, Wasser (-ver- und -entsorgung) und Stoffströmen. Dem Quartier als Teilbereich der Gesamtstadt kommt dabei eine wichtige Rolle zu, da hier im direkten Austausch mit den Anwohnenden Akzeptanz für Veränderungsprozesse geschaffen werden kann.

In den Projekt-Sessions der Statuskonferenz werden die Projektinhalte der geförderten RES:Z Projekte aus der Sicht verschiedener Fragestellungen beleuchtet und diskutiert. Stichworte sind hier multifunktionale Flächennutzung und Flächennutzungskonflikte, technische Innovationen und neue Planungsinstrumente. Daneben steht ein Impulsvortrag zum Thema „Erfahrungen zur Neugestaltung und Entwicklung von Quartieren“ und eine Podiumsdiskussion zur neuen Leipzig Charta auf dem Programm.

Veranstalter: Begleitprojekt „ReQ+“ der BMBF-Fördermaßnahme „Ressourceneffiziente Stadtquartiere für die Zukunft“

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22. Februar – 23. Februar 2021, Leipzig

Bauland mobilisieren und schaffen – Strategien und Instrumente für mehr Wohnungsbau

Zielgruppe: Beschäftigte der Kommunalverwaltungen, Planungsbüros

In kompakter Weise werden die unterschiedlichen Wege der Baulandentwicklung und der Mobilisierung vorhandener Baurechte im Rahmen der Innenentwicklung mit ihren rechtlichen, administrativen und planungspraktischen Implikationen vermittelt.

Im Fokus stehen sowohl die Instrumente des Baugesetzbuchs (BauGB) als auch die im Rahmen der kommunalen Liegenschaftspolitik verfügbaren Instrumente und Handlungsoptionen. Es werden Wege aufgezeigt, wie diese Instrumente zu einer den Herausforderungen und Rahmenbedingungen unterschiedlicher Kommunen gerecht werdenden, passgenauen Strategie zusammengeführt werden können. Soweit es nach dem Fortgang des Gesetzgebungsverfahrens möglich ist, wird auf die laufende BauGB-Novelle Bezug genommen.

Nutzen Sie die Möglichkeit, die Veranstaltungsreihe zu gestalten. Senden Sie bis zwei Wochen vor dem jeweiligen Termin Ihre Fragen, Beispiele und Problemfälle an plau@vhw.de.

Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) und der vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V. richten diese und fünf weitere regionale Workshops im Jahr 2021 aus. Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) fördern die Veranstaltungsreihe.

Veranstalter: Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH (Difu)

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April - Oktober 2021, Bayreuth,
Zertifikatskurs „Flächensparende Gemeindeentwicklung“

Wann? 23. April – 24. April 2021, 09. Juli – 10. Juli 2021, 24. – 25. September 2021, 08. Oktober – 09. Oktober 2021

Zielgruppe: Bürgermeister, Landräte, Mitarbeiter in kommunalen Planungs- und Bauämtern, Mitarbeiter der Regionalentwicklung, Architekten, Juristen, Geographen, Geodäten, Raumplaner, Landschafts- und Stadtplaner und engagierte Bürger

Wo sehen Sie Ihre Kommune in zwei, fünf oder zehn Jahren? Haben Sie es geschafft, Ihre Kommune lebendig zu halten? Kennen Sie die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger und können Sie diese befriedigen? Gibt es einen guten Zusammenhalt und ein attraktives Angebot für Jung und Alt, das die Lebensqualität steigert?

Wenn Sie Ihre Kommune zukunftsfähig aufstellen wollen, müssen Sie kurze Wege ermöglichen, neue Wohnformen und damit neue Angebote für Mitbürgerinnen und Mitbürger schaffen und Begegnungsmöglichkeiten kreieren, um einen Beitrag für die Gesellschaft sowie gegen den Klimawandel zu leisten. Kurzum, Sie müssen eine qualitative und sparsame Freiflächengestaltung vorantreiben und das bei gleichbleibender oder weniger Belastung für die kommunalen Haushalte. Stellen Sie bereits heute die Weichen und profitieren Sie von den Standortvorteilen und Entwicklungschancen, die sich auf dem Weg zu einer flächensparenden, zukunftsfähigen Gemeinde ergeben.

Veranstalter: Campus-Akademie der Universität Bayreuth

Teilnahmegebühr: 1.690 Euro

Weitere Informationen und Anmeldung hier(Anmeldeschluss 09. April 2021)

19. – 20. April 2021, Berlin

Bauen in lärmvorbelasteten Lagen – Quadratur des Kreises?

Zielgruppe: Führungs- und Fachpersonal aus den Bereichen Umwelt, Stadtentwicklung, Stadtplanung, Immissionsschutz, Mobilität, Verkehrsplanung, Ratsmitglieder, Wohnungsunternehmen sowie Planungsbüros

Der Bau kompakter Wohngebiete in lärmvorbelasteten Lagen ist eine große Herausforderung. Wie erreichen Kommunen auf den Ebenen Quartier, Block und Wohnung hohe Wohn- und Aufenthaltsqualitäten? Wie überwinden sie die Hürden?

Durch die angespannte Wohnungsmarktsituation in vielen deutschen Städten rücken zunehmend Bauflächen an lärmvorbelasteten Standorten in den Fokus. Sie stellen die Städte vor die Herausforderung, in baulich verdichteter Weise dort Wohnraum zu schaffen, wo zumeist mehrere Lärmquellen bestehen: Verkehrslärm, Gewerbelärm sowie Freizeit- und Sportlärm. Insbesondere dort, wo neue Wohnbebauung an bestehende Nutzungen heranrückt, ergeben sich hohe immissionsschutzrechtliche, städtebauliche, planerische sowie verfahrensbezogene Anforderungen. Zugleich sind städtebauliche Lösungen mit einer hohen Freiflächenqualität und nachhaltigen Mobilitätsangeboten gefragt.

Das Seminar wird daher folgenden Fragen nachgehen:

Wodurch zeichnen sich erfolgreiche Vorgehensweisen zur Realisierung kompakter und zugleich lärmreduzierter städtischer Quartiere auf den Maßstabsebenen Quartier, Wohnblock sowie Wohnung aus?

Welche Handlungsspielräume zur Reduzierung der Lärmemissionen bestehen im Falle der an bestehende Lärmquellen heranrückenden Wohnbebauung?

Im Seminar wird auf Beispiele für kompaktes Bauen mit hoher Wohn- und Aufenthaltsqualitäten in lärmvorbelasteten Lagen fokussiert. Präsentiert und diskutiert werden dabei u.a. Aspekte der Bewertung von Lärm und die daraus resultierenden planerischen Lösungen im Bebauungsplan. Als Grundlage hierfür dienen Beiträge aus der kommunalen Planungspraxis.

Veranstalter: Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH (Difu)

Teilnahmegebühr: 255 / 385 / 495 Euro

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06. -07. Mai 2021, Berlin

Nachhaltige Quartiersansätze – Ressourcen, Energie und Suffizienz im Blick

Zielgruppe: Seminar für Führungs- und Fachpersonal aus den Bereichen Stadtplanung und Umwelt, (strategische) Stadtentwicklungsplanung sowie Ratsmitglieder

Das Quartier gilt als geeignete Handlungsebene für eine nachhaltige Stadtentwicklung und wird zunehmend zum Hoffnungsträger für den urbanen Umweltschutz. Im Vergleich zum Einzelgebäude bietet es größere Synergieeffekte, es ist aber weniger komplex als die gesamtstädtische Ebene. Vor allem bietet sich die Quartiersebene an, um auch Sektor übergreifende Potenziale zu erschließen. In verschiedenen Quartieren werden bereits Strategien einer klimaneutralen, energie- und ressourceneffizienten Stadtentwicklung aufgegriffen.

Vereinzelt verfolgen Kommunen auch bereits Suffizienzansätze, indem negative Umweltauswirkungen durch veränderte Konsummuster und Nutzungsroutinen reduziert werden. Insgesamt fristen die aufgeführten Ansätze noch ein Nischendasein. Im Seminar wird die Optimierung verschiedener Ressourcen wie etwa Wasser, Stoffe, Energie und Fläche/Raum im Quartier zum Thema gemacht. Hierbei werden verschiedene innovative Quartiersansätze vorgestellt und gemeinsam mit der kommunalen Praxis reflektiert, wie die genannten Ansätze stärkere Berücksichtigung bei der Entwicklung von Quartieren - im Neubau und Bestand - finden können.

Veranstalter: Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH (Difu)

Teilnahmegebühr: 255 / 385 / 495 Euro

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22. Oktober 2021, Muhr am See,
Fachtagung: Wie wohnen? Wo leben? Flächen sparen – Qualität gewinnen

Zielgruppe: Stadt- und Kreisheimatpfleger, kommunale Entscheidungsträger, interessierte Bürger

Die Fachtagung vermittelt bedarfsgerechte und (flächen)nachhaltige Planungs- und Umsetzungsstrategien für das Wohnen im ländlichen Raum.

Das detaillierte Programm wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Veranstalter: Bayerischer Landesverein für Heimatpflege

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28. – 29. Oktober 2021, Berlin

Die Zukünfte von Innenstädten – Zur Krisenresistenz unserer Innenstädte

Zielgruppe: Führungs- und Fachpersonal aus den Bereichen Stadtentwicklung und Stadtplanung, Wirtschaftsförderung, Liegenschaften, aus Kämmereien, Ratsmitglieder sowie Vertreter und Vertreterinnen der zuständigen Verbände und Kammern

Veränderungsprozesse in Handel und Gesellschaft werden in den Innenstädten sichtbar. In besonderer Weise wurde und wird dies durch die Corona-Pandemie deutlich. Die Wirkungen scheinen aktuell so groß, dass es um mehr als die Fortsetzung bereits bestehender Trends der Innenstadtentwicklung geht. Wir beobachten vielmehr einen großen Umbruch und das Ausmaß der Auswirkungen wird erst nach und nach deutlich.

Niemand ist in der Lage, heute verlässlich einzuschätzen, wie sich die Pandemie-Situation entwickeln wird – und was von ihr bleibt. Wie werden sich unsere Innenstädte entwickeln? Verödet und verlassen oder durch Digitalisierungsschub, gesellschaftliche Initiativen und einem Nachholbedarf an sozialer Interaktion anders, aber sehr lebendig?

Die Seminarplanung wird die aktuellen Entwicklungen aufnehmen. Themen könnten sein:

  • Insolvenzen im Einzelhandels- und Dienstleistungsbereich, der Freizeit- und Kulturbranche: Neubewertung der Potenziale für die Belebung der Innenstädte,
  • Situation und Rolle von Warenhäusern,
  • Chancen aus Leerständen für Neuansiedlungen und Geschäftsgründungen vs. reduzierte Investitionsfähigkeit durch Umsatzeinbrüche,
  • Rolle institutioneller Anleger: Erwerb günstiger innerstädtischer Gewerbeimmobilien und Wertsteigerung vs. Stärkung der Innenstadtlagen,
  • (Konjunktur-)programme zur Stärkung von Innenstadtlagen,
  • Instrumente und Akteure zur Stärkung einer attraktiven und „gemeinwohlorientierten Stadt“,
  • Nutzen des Digitalisierungsschubs zur Gestaltung von Innenstädten und Stadteilzentren.

Veranstalter: Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH (Difu)

Teilnahmegebühr: 255 / 385 / 495 Euro

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