Bruttoinlandsprodukt

Tabellen

3.1.1Bruttoinlandsprodukt - Zeitreihe
(LEP-Gebietskategorien, Regionen) - Excel - Pdf
3.1.2Bruttoinlandsprodukt - Zeitreihe, Index
(LEP-Gebietskategorien, Regionen) - Excel - Pdf
3.1.3Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen - Zeitreihe
(LEP-Gebietskategorien, Regionen) - Excel - Pdf
3.1.4

Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen - Zeitreihe, Index
(LEP-Gebietskategorien, Regionen) - Excel - Pdf

3.1.5Bruttoinlandsprodukt je Einwohner - Zeitreihe
(LEP-Gebietskategorien, Regionen) - Excel - Pdf
3.1.6Bruttoinlandsprodukt je Einwohner - Zeitreihe, Index
(LEP-Gebietskategorien, Regionen) - Excel - Pdf
Grafik 3.1.1 Bruttoinlandsprodukt - Zeitreihe (LEP-Gebietskategorien)
Karte 3.1.1 Bruttoinlandsprodukt 2015 nach Regionen



Datenstand: Juni 2018

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) misst die gesamte Produktion von Waren und Dienstleistungen im Inland nach Abzug der Vorleistungen und stellt demzufolge einen gesamtwirtschaftlichen Produktionsindikator dar, der die in einer bestimmten Periode erbrachte wirtschaftliche Gesamtleistung zum Ausdruck bringt. Die Bewertung erfolgt zu Marktpreisen (d.h. incl. Produktions- und Importabgaben, excl. Subventionen). Aufgrund nicht verfügbarer regionaler Preisindexwerte sind alle Beträge in jeweiligen Preisen angegeben.

Das bayerische BIP lag 2016 insgesamt bei knapp 570 Milliarden Euro und somit um 3,1% höher als im Vorjahr und 58,8% höher als im Jahr 2000. Im Verdichtungsraum war ein Anstieg von 3,1% (langfristig +58,1%), im ländlichen Raum ebenfalls um 3,1% (langfristig +59,8%) und im RmbH um 3,3% (langfristig +51,2%) zu verzeichnen. Bei den Regionen hatte im Vergleich zum Jahr 2000 Ingolstadt mit +137,0% den stärksten Zuwachs, gefolgt von Landshut (+77,2%) und Regensburg (+70,1%). Die geringsten Zuwächse verzeichneten die Regionen Oberfranken-Ost mit +40,5% und Würzburg mit +49,3%. Im Vergleich zum Vorjahr stieg das BIP in der Region Bayerischer Untermain mit 5,5% am stärksten, gefolgt von Main-Rhön (+3,8%) und West-Mittelfranken (+3,7%); die geringsten Anstiege wurden für die Regionen Regensburg (+2,0%) und Oberfranken-West (+2,3%) ermittelt. Als einzige Region verzeichnete Ingolstadt einen leichten Rückgang, und zwar um -0,1%.

Das BIP je Erwerbstätigen (Arbeitsproduktivität) lag 2016 in Bayern bei 76.953 Euro und somit um 1,3% höher als im Vorjahr. Im Verdichtungsraum war ein Anstieg von 1,1%, im Ländlichen Raum um 1,6% und im RmbH um 2,0% zu verzeichnen. Bei den Regionen hatte Bayerischer Untermain mit +4,5% den stärksten Zuwachs, gefolgt von Main-Rhön (+2,6%) und Oberfranken-Ost sowie Donau-Iller (je +2,1%); die geringsten Anstiege verzeichneten mit +1,1% die Regionen Südostoberbayern und Donau-Wald. Rückgänge wurden für die Regionen Ingolstadt (-2,5%) und Regensburg (-0,1%) ermittelt.

Das BIP je Einwohner (Wirtschaftskraft) lag 2016 in Bayern bei 44.215 Euro und somit um 2,1% höher als im Vorjahr. Im Verdichtungsraum war ein Anstieg von 1,9%, im Ländlichen Raum um 2,3% und im RmbH um 2,8% zu verzeichnen.