Bruttoinlandsprodukt

Tabellen

3.1.1Bruttoinlandsprodukt - Zeitreihe
(LEP-Gebietskategorien, Regionen) - Excel - Pdf
3.1.2Bruttoinlandsprodukt - Zeitreihe, Index
(LEP-Gebietskategorien, Regionen) - Excel - Pdf
3.1.3Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen - Zeitreihe
(LEP-Gebietskategorien, Regionen) - Excel - Pdf
3.1.4

Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen - Zeitreihe, Index
(LEP-Gebietskategorien, Regionen) - Excel - Pdf

3.1.5Bruttoinlandsprodukt je Einwohner - Zeitreihe
(LEP-Gebietskategorien, Regionen) - Excel - Pdf
3.1.6Bruttoinlandsprodukt je Einwohner - Zeitreihe, Index
(LEP-Gebietskategorien, Regionen) - Excel - Pdf
Grafik 3.1.1 Bruttoinlandsprodukt - Zeitreihe (LEP-Gebietskategorien)
Karte 3.1.1 Bruttoinlandsprodukt 2015 nach Regionen


Datenstand: Juli 2019

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) misst die gesamte Produktion von Waren und Dienstleistungen im Inland nach Abzug der Vorleistungen und stellt demzufolge einen gesamtwirtschaftlichen Produktionsindikator dar, der die in einer bestimmten Periode erbrachte wirtschaftliche Gesamtleistung zum Ausdruck bringt. Die Bewertung erfolgt zu Marktpreisen (d.h. incl. Produktions- und Importabgaben, excl. Subventionen). Aufgrund nicht verfügbarer regionaler Preisindexwerte sind alle Beträge in jeweiligen Preisen angegeben.

Das bayerische BIP lag 2017 insgesamt bei rund 605 Milliarden Euro und somit um 4,7 % höher als im Vorjahr und 68,8 % höher als im Jahr 2000. Im Verdichtungsraum war ein Anstieg von 4,6 % (langfristig + 67,5 %), im ländlichen Raum um 4,8 % (langfristig + 70,4 %) und im RmbH um 4,5 % (langfristig + 60,8 %) zu verzeichnen. Bei den Regionen hatte im Vergleich zum Jahr 2000 Ingolstadt mit 150,6 % den stärksten Zuwachs, gefolgt von Landshut (+ 88,3 %) und Regensburg (+ 84,0 %). Die geringsten Zuwächse verzeichneten die Regionen Oberfranken-Ost mit + 48,8 % und Bayerischer Untermain mit + 55,0 %. Im Vergleich zum Vorjahr stieg das BIP in der Region Regensburg mit 6,6 % am stärksten, gefolgt von Oberfranken-West (+ 5,4 %) und Würzburg (+ 5,3 %); die geringsten Anstiege wurden für die Regionen Bayerischer Untermain (+ 0,6 %) und Augsburg (+ 3,3 %) ermittelt.

Das BIP je Erwerbstätigen (Arbeitsproduktivität) lag 2017 in Bayern bei 80.374 Euro und somit um 2,9 % höher als im Vorjahr. Im Verdichtungsraum war ein Anstieg von 2,6 %, im Ländlichen Raum um 3,2 % und im RmbH um 3,0 % zu verzeichnen. Bei den Regionen hatte Regensburg mit 4,7 % den stärksten Zuwachs, gefolgt von Main-Rhön (+ 4,1 %) und Oberfranken-West (+ 3,9 %); die geringsten Anstiege verzeichneten die Regionen Augsburg (+ 1,3 %) und Donau-Iller (+ 1,5 %). Als einzige Region verzeichnete Bayerischer Untermain einen leichten Rückgang, und zwar um 0,3 %.

Das BIP je Einwohner (Wirtschaftskraft) lag 2016 in Bayern bei 46.698 Euro und somit um 4,1 % höher als im Vorjahr. Im Verdichtungsraum war ein Anstieg von 3,9 %, im Ländlichen Raum um 4,2 % und im RmbH ebenfalls um 4,2 % zu verzeichnen.