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Fitnessprogramm Starke Zentren

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Erster Meilenstein im Fitnessprogramm: Vorstellung der Analyse-Ergebnisse des Fitnesschecks beim Projektsummit „Starke Zentren Bayern“

Zum Abschluss der ersten Analyse-Phase des Fitnessprogramms „Starke Zentren Bayern“, dem Fitnesscheck, kamen alle Projektbeteiligten im Rahmen eines Projektsummits am 27. September 2021 in München zusammen.

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Ziel dieser zentralen Veranstaltung war es, die bisher in den fünf repräsentativen Modellkommunen Beilngries, Coburg, Kempten, Rothenburg ob der Tauber und Schwandorf gewonnen Erkenntnisse und Ergebnisse vorzustellen und Ideen für übertragbare Modellprojekte zu diskutieren. Neben der Ergebnis- und Qualitätssicherung stand dabei auch das voneinander lernen im Mittelpunkt.

Impulsvorträge aus Wissenschaft und Praxis, vertiefte Diskussionen zu den Arbeitsständen sowie Working-Sessions mit Vertreterinnen und Vertretern des Projektbeirats zur Erarbeitung und Abstimmung von Modellprojekten sollten der Gewährleistung innovativer und übertragbarer Projekte dienen und den vor Ort agierenden Akteuren nochmals wichtige Inputs für die nächsten Arbeitsschritte liefern. Die enge Zusammenarbeit von Kommunen, Experten, der Wissenschaft sowie Verbänden und Behörden unterstrich dabei den innovativen Ansatz des Fitnessprogramms.

Infomaterial zur Auftraktveranstaltung zum Download

  1. Dr. Sven Conventz, PwC
    Transformation als Chance ergreifen: Chancen und Herausforderungen im Programm PDF (1.82 MB)
  2. Theresa Schäfer, Katholische Landjugend
    Impuls 1 - Jugend[t]räume für starke Zentren für starke Zentren PDF (1.05 MB)
  3. Wolfgang Wagner, Bayern Tourismus Marketing GmbH
    Impuls 2 – Lebensgefühl als Sehnsuchtsfaktor – Resonanztourismus im bayerischen Kontext PDF (3.83 MB)
  4. Prof. Dr. Axel Priebs, Geographisches Institut der Universität Kiel / Vizepräsident der ARL
    Impuls 3 – Zentrale Orte in ihrer Region - alte und neue Herausforderungen nach der Corona-Pandemie PDF (15.05 MB)

Die bisherigen Analysen zeigen eindrucksvoll: So unterschiedlich wie die einzelnen Modellkommunen, so vielfältig sind auch deren bisher gewonnenen Ergebnisse und Ansätze.

Während die Modellkommunen im unmittelbaren Nachgang des Projektsummits den Fitnesscheck abschließen, sieht der Folgeablauf des Programms die Ableitung konkreter Maßnahmen und Konzepte aus den erarbeiteten Erkenntnissen vor. Hierzu werden in den einzelnen Modellkommunen Dialogformate und Workshops zu den identifizierten Themenschwerpunkten veranstaltet. In deren Rahmen sollen mit den Akteuren vor Ort herausforderungsspezifische und passgenaue Lösungsansätze erarbeitet werden.

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Fitnesscheck: Vielversprechende Zwischenergebnisse in den Modell-Zentren

Mit dem offiziellen Startschuss am 30. Juni 2021 sind die fünf Modellkommunen erfolgreich in die operative Arbeit des Fitnessprogramms „Starke Zentren“ gestartet.

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Das Projektziel ist die Erarbeitung von umsetzungsorientierte Maßnahmenstrategien und Modellprojekten, die Transferpotentiale für Kommunen in ganz Bayern anbieten.

Folgende Gutachterbüros sind seitdem Startschuss für die Modell-Zenten tätig:

Beilngries: CIMA Beratung + Management GmbH

Coburg: Stadt + Handel Dienstleistungen GbR

Kempten: Modul5 Raumforschung & Raumkommunikation OG

Rothenburg o.d. Tauber: BBE Handelsberatung GmbH

Schwandorf: Planwerk Stadtentwicklung – Dr. Preising, Schramm & Sperr Stadtplaner PartG mbH

In einem ersten Schritt nähern sich die Modell-Zentren in Zusammenarbeit mit den ihnen zugeteilten Gutachter über eine Bestandsanalyse („Fitnesscheck“) den spezifischen räumlichen Gegebenheiten an.

Es werden zentrenrelevante Themen analysiert, landesplanerische Aspekte sowie querschnitts- und nutzungsorientierte Ansätze geprüft. Der Analyseprozess zielt auf die Festlegung eines strategischen Rahmens für die künftige Zentrenentwicklung und priorisierter Entwicklungsziele ab.

In einem ersten Arbeitstreffen stellten die Gutachter am 23. August erste Zwischenergebnisse der Analyse vor. Mögliche Handlungsfelder erstrecken sich von Maßnahmen im Bereich der Bildung, des Tourismus, über digitale Plattformanwendungen bis hin zu nachhaltigen Mobilitätslösungen sowie Kultur- und Jugendangeboten. Chancen werden dabei insbesondere in der Stärkung der regionalen Identität, der Schaffung einer nachhaltigen und attraktiven Infrastruktur sowie der zukunftsgerichteten digitalen Transformation des Stadtbilds ausgemacht.

Im Rahmen eines internen Projektsummits werden die Modellkommunen in Abstimmung mit den Gutachterbüros, dem Projektbeirat und der Gesamtprojektsteuerung am 27. September im Werkstattgespräch ihre gewonnenen Erkenntnisse und gesammelten Ansätze einem ersten Qualitäts- und Ergebnischeck unterziehen.

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Auswahl der Modellzentren

Die fünf Modellzentren stehen fest

Die Bewerbungsphase für eine Teilnahme als Modellkommune am Fitnessprogramm „Starke Zentren“ ist abgeschlossen.

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Auftaktveranstaltung für die Modellkommunen Fitnessprogramm "Starke Zentren"

Die Auswahl der fünf Modellzentren ist erfolgt. Die ausgewählten Modellzentren, in welchen in den nächsten Wochen und Monaten beispielhafte Modellprojekte entwickelt werden, sind:

Coburg, Rothenburg ob der Tauber, Schwandorf, Beilngries und Kempten.

Wesentliche Kriterien bei der Auswahl der Modellkommunen waren u.a., dass aus den Bewerbungsunterlagen das Bewusstsein für einen multifunktionalen Transformationsprozess hervorgegangen ist, dass hier konkrete Umsetzungsideen bestehen und dass gute Voraussetzungen für einen breiten Beteiligungsprozess aller innenstadtrelevanten Akteure in den Kommunen vorhanden sind. Dadurch soll Sorge dafür getragen werden, dass die fünf ausgewählten Modellkommunen die unterschiedlichen Herausforderungen und Problemlagen der bayerischen Mittel- und Oberzentren stellvertretend abbilden und überzeugende Strategien zur Bewältigung der aktuellen Herausforderungen erwarten lassen, die dann auf andere Kommunen in Bayern übertragen werden können. Hierzu wurde auch auf eine möglichst repräsentative Auswahl hinsichtlich der räumlichen Verteilung der Modellzentren geachtet.

Über den weiteren Verlauf des Projektentwicklungsprozesses den fünf Modellkommunen wird hier zu gegebener Zeit berichtet.

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Auftaktveranstaltung

Am 30. Juni 2021 hat die offizielle Auftaktveranstaltung des Fitnessprogramms „Starke Zentren“ im StMWi stattgefunden. Hierzu konnte StM Hubert Aiwanger die fünf ausgewählten Modellkommunen sowie die Mitglieder des Projektbeirates begrüßen.

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Nach dem offiziellen Startschuss des Projektes werden in den fünf Modellkommunen in den nächsten Wochen und Monaten problemadäquate Maßnahmenstrategien entwickelt. Die Mitglieder des Projektbeirates haben den Modellkommunen im Rahmen der Auftaktveranstaltung dafür hilfreiche Handlungsansätze mit auf den Weg gegeben.

Der Projektbeirat „Starke Zentren in Bayern aus Fachexpertinnen und Fachexperten“ hat sich bereits konstituiert. Er wird die Modellkommunen während des gesamten Projektverlaufs fachkundig beraten.

Mitglieder des Projektbeirates sind unter anderem:

Externer Link: Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern

 

Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Handwerkskammern

Externer Link: Bayerischer Städtetag

 

Bayerischer Städtetag

Externer Link: Stadt Kultur

 

Stadt Kultur

Externer Link: Bayerischer Landesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft e.V.

 

Bayerischer Landesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft e.V.

Logo: ARGE Regionale Planungsverbände

 

ARGE Regionale Planungsverbände

Externer Link: Handelsverband Bayern HBE

 

Handelsverband Bayern HBE

Externer Link: Bayerischer Jugendring

 

Bayerischer Jugendring

Externer Link: Katholische Landjugendbewegung Bayern

 

Katholische Landjugendbewegung Bayern

Infomaterial zur Auftaktveranstaltung zum Download

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie:
Situation der Mittel und Oberzentren in Bayern - Erkenntnisse aus dem Bewerbungsverfahren

Max Gotz Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Erding, Vorsitzender des Wirtschafts und Verkehrsausschusses des Bayerischen Städtetags:
Impuls 1 - Multifunktionale Zentren: Baustein nachhaltiger Stadt und Landesentwicklung

Carola Kupfer Präsidentin BLVKK:
Impuls 2 - Zentren neu denken: Höhere Resilienz und Zukunftsfähigkeit durch die Kultur und Kreativwirtschaft

Gregor Heilmaier Geschäftsführer IHK:
Impuls 3 - Prozessbausteine und Erfolgsfaktoren umsetzungsorientierter Maßnahmenstrategien

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Hintergrundinformationen zum Fitnessprogramm

Durch die Corona-Pandemie und die monatelangen Lockdown-Maßnahmen stehen Zentrale Orte mit ihren Innenstädten und Ortszentren vor enormen Herausforderungen. In vielen bayerischen Städten stehen bereits etliche Ladenlokale leer.

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Hier besteht Handlungsbedarf: Zentrale Lagen zukunftsfähig und krisensicher weiterzuentwickeln, damit sie auch künftig ihrem überörtlichen Versorgungsauftrag Rechnung tragen können. 

Zur Unterstützung der Innenstädte hat das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie daher das Fitnessprogramm „Starke Zentren“ konzipiert und verfolgt damit einen multifunktionalen Ansatz. Neben den Veränderungen der Einzelhandelsstruktur sind innenstadtrelevante Themen wie Mobilität, Wohnen, digitales und mobiles Arbeiten, Freizeit und Kultur sowie Aufenthaltsqualität von höchster Relevanz. Es gilt, Innenstädte und Ortskerne als regionale Begegnungs- und Versorgungsräume stärker in den Blick zu nehmen.

Im Rahmen des Programms finanziert das Bayerische Wirtschaftsministerium in fünf ausgewählten Modellkommunen (Mittel- oder Oberzentren) die Erstellung kommunaler Maßnahmenstrategien einschließlich der Erarbeitung von Modellprojekten mit externen Gutachterbüros. Ziel ist es, übertragbare Handlungsansätze für die Kommunen in ganz Bayern zu erarbeiten.

Neben Konzepten und Projekten entsteht das Handbuch „Starke Zentren in Bayern“. Veröffentlicht werden Projekte, Erfahrungsberichte und Planungswerkzeuge der teilnehmenden Kommunen. Zudem soll durch regelmäßige Austauschformate der Modellkommunen ein Netzwerk „Starke Zentren“ initiiert werden.

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